Christian Mueller

Flash & Google Analytics Trackevent

Das eventtracking von Flash zu Google Analytics gibt es ja schon eine ganze Weile. Leider hatte ich seit der Umstellung der Javascript API nicht mehr so viel Kontakt mit Google Analytics.

Nun mußte ich diese Funktionalität in ein aktuelles Projekt implementieren. Hierzu fand ich eine recht gute Dokumentation. Außerdem kann ich das Google Analytics plugin für den Chrome Browser überaus empfehlen. Ohne dieses plugin kann man sich bei der Fehlersuche grau suchen.

Hier der Einfachheit mein snippet für die Javascript-seitige Implementierung:


Jetzt braucht man nur noch “trackEvent()” über das External Interface aufzurufen und die Parameter zu übergeben. Aber Achtung, der letzte Parameter “value” sollte immer eine Zahl sein. Habe den typecast extra eingebaut, da ich bei einem Fall dort unbemerkt einen String gesendet hatte. Das führte dazu, dass die events nicht aufgezeichnet wurden. Konnte man im Debugger sehr gut sehen.

Links:

Realaxy @ Flash Usergroup Berlin Couchsession

Source: http://www.realaxy.com/illustration/index

Gestern gab es mal wieder eine sehr interessante CouchSession der Flash Usergroup Berlin. Das Team von Realaxy präsentierte Ihre Actionscript-Editor, welcher einen völlig anderen Ansatz verfolgt, als bisher bekannte Programme.

Die Session fing dieses Mal wirklich sehr konzentriert an, da man mit uns gleich in die Untiefen der domain-specific language (DSL) abstieg. Mir war dieser Ansatz bisher nur aus der Theorie bekannt und so wirkte der Editor anfangs extrem unpraktisch. Evgeniy(ich hoffe, der Name stimmt) präsentierte uns zu Beginn schon die Verwendung der enthaltenen Sprachbibliotheken und dadurch war der code fast komplett unverständlich. Man konnte den Teilnehmern die Skepsis merklich ansehen.

Im Verlauf der Präsentation und mit zunehmenden Fragen lockerte das Ganze etwas auf. Es wurde von Grund auf neu erklärt. Ich hatte bis dahin den Eindruck, man könne nur in dieser domain-spezifischen Sprache arbeiten. Es stellte sich aber heraus, dass es sich hier um einen vollständigen Actionscript-Editor handelt, der nur um die DSL-Funktion erweitert wurde. Man könne auch nach und nach eigene Sprachmuster anlegen und so immer weiter die Verwendung optimieren. Stück für Stück erkannte ich den Optimierungsfaktor. Der Editor basiert übrigends auf dem OpenSource jetbrains MPS Framework.

Ein sehr großer Nachteil besteht in meinen Augen allerdings immernoch. Das Programm arbeitet aufgrund von DSL mit einer Art Pseudo-Quellcode, der dann später über den Parser in Actionscript-Code umgewandelt wird. Somit liegen immer 2 verschiedenen Textformen vor. Die Zusammenarbeit mit jemandem, der nicht diesen Editor verwendet ist damit fast unmöglich. Zum einen gibt es kein parsing in den abstrakten code und bei Verwendung der schon enthaltenen Actionscript-Sprachbibliotheken versteht der andere sicherlich nur Bahnhof, sofern er nicht Bytearray spricht.

Source: http://www.realaxy.com/illustration/index

Ich denke, dass was wir gestern gesehen haben stellt die Basis dar, den sich die Jungs von Realaxy in den letzten Jahren erarbeitet haben. Jetzt geht es darum, einen allgemein tauglichen Editor zu bauen. Das Gute ist, dass aufgrund der Umgebung eben nicht nur Actionscript  verwendet werden kann. Ebenso gefällt mir der Ansatz z. B. mit einer Codequelle PHP, Coldfusion oder node.JS erstellen zu können. Da wir gestern glücklicherweise eine kostenlose Lizenz bekommen haben, kann ich das Projekt in Zukunft gut verfolgen. Da die Einzellizenz nur 99$ kosten soll, ist dieser Editor auf jeden Fall eine interessante Alternative.

Hier noch ein kurzes Einführungsvideo:

AS Editor : Introduce from den ivanov on Vimeo.

Für weitere Tutorials und Videos einfach ihre website besuchen: http://www.realaxy.com/

Links:

Adobe Tech Summit Berlin

Adobe Tech Summit Image

Quelle:http://www.adobe.com/de/events/ats11/ (01.11.2011)

Letzten Freitag konnte ich, nach der Arbeit, noch die letzten sessions der Adobe Tech Summit (http://www.adobe.com/de/events/ats11/) nutzen. Durch meine späte Ankunft hatte ich die Befürchtungen, dass es sehr voll sein würde. Es war zwar nicht grade wenig los, aber man konnte noch recht einfach Plätze finden.

Ich habe an folgenden sessions teilgenommen:
Fireworks – das schweizer Messer für Interfacedesign mit Greg Rewis (http://blog.assortedgarbage.com/)
Von Null auf HTML-App für iOS oder Android in 60 Minuten mit Greg Rewis

Insgesamt fand ich die Veranstaltung (was ich davon mitbekommen habe) sehr gelungen und gut organisiert. Vielen Dank an Adobe.

Hier geht’s zur kompletten Zusammenfassung.

P.S.

Habe auf der ATS auch wieder über neue Events der Flex Usergroup Berlin erfahren.

First Steps: Flash & IPhone

Heute habe ich mich erstmals richtig damit beschäfftigt, wie man denn am besten Flash einsetzt, um Anwendungen für das Apple IPhone zu erstellen. Auf das Thema bin ich durch Flash CS5 gekommen, mit dem ich heute seit langer Zeit wieder zu tun hatte( sonst ausschließlich Flex Builder oder Flash Builder). Dort gibt es ja einen nativen IPhone-Export und das hat mein Interesse geweckt.

Aus diesem Grund habe ich mich mal hingesetzt und geschaut, was alles nötig ist, um loszulegen. Da ich für das reine Testen kein Flash CS5 kaufen möchte, bin ich auf Flashdevelop ausgewichen. Windows eben. ;)

Hier sind einige sehr gute Anleitung, für die Einrichtung der Flashdevelop Entwicklungsumgebung für das IPhone.
Aktuelle Version: FlashDevelop 3.3.2

Diese Anleitung war wirklich super und hat sehr viel Zeit gespart( vielen Dank an den Nutzer “_geo_”):
http://www.flashforum.de/forum/mobile-flash-und-flas…

Hier Informationen zu dem ganzen Zertifikats-Prozedere:
http://www.video-flash.de/index/ueberblick-zertifikate-iphone-ipad-air/

Was ich bis jetzt so zu den Zertifikaten mitbekommen habe ist, daß man diese am einfachsten an einem Mac erstellt und dann die .p12-Datei usw. dann in das Flash-Projekt kopiert. Da AIR 2 ja auch native Prozesse ausführen kann, wäre ein OpenSSL-App für Windows keine schlechte Idee. Würde einiges vereinfachen.

Hier dann noch ein einstündiges Video von der Flashforum Konferenz 2010 in Köln. Zu meiner Schande muss ich gestehen, daß ich an diesem Tag im parallel laufenden Silverlight-Workshop war.

FFK10: Vortrag Saban Ünlü from marc thiele on Vimeo.

weitere Links:

http://blubl.geoathome.at/2010/09/flash-iphone-entwicklung…

Jetzt brauche ich nur noch ein Iphone. Bin noch nicht wirklich schlau daraus geworden, wie ich das Ganze auch mit dem Ipad testen kann. Mehr dazu später.

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