Admiralspalast im Winter

Das eventtracking von Flash zu Google Analytics gibt es ja schon eine ganze Weile. Leider hatte ich seit der Umstellung der Javascript API nicht mehr so viel Kontakt mit Google Analytics.
Nun mußte ich diese Funktionalität in ein aktuelles Projekt implementieren. Hierzu fand ich eine recht gute Dokumentation. Außerdem kann ich das Google Analytics plugin für den Chrome Browser überaus empfehlen. Ohne dieses plugin kann man sich bei der Fehlersuche grau suchen.
Hier der Einfachheit mein snippet für die Javascript-seitige Implementierung:
Jetzt braucht man nur noch “trackEvent()” über das External Interface aufzurufen und die Parameter zu übergeben. Aber Achtung, der letzte Parameter “value” sollte immer eine Zahl sein. Habe den typecast extra eingebaut, da ich bei einem Fall dort unbemerkt einen String gesendet hatte. Das führte dazu, dass die events nicht aufgezeichnet wurden. Konnte man im Debugger sehr gut sehen.
Links:
Source: http://www.realaxy.com/illustration/index
Gestern gab es mal wieder eine sehr interessante CouchSession der Flash Usergroup Berlin. Das Team von Realaxy präsentierte Ihre Actionscript-Editor, welcher einen völlig anderen Ansatz verfolgt, als bisher bekannte Programme.
Die Session fing dieses Mal wirklich sehr konzentriert an, da man mit uns gleich in die Untiefen der domain-specific language (DSL) abstieg. Mir war dieser Ansatz bisher nur aus der Theorie bekannt und so wirkte der Editor anfangs extrem unpraktisch. Evgeniy(ich hoffe, der Name stimmt) präsentierte uns zu Beginn schon die Verwendung der enthaltenen Sprachbibliotheken und dadurch war der code fast komplett unverständlich. Man konnte den Teilnehmern die Skepsis merklich ansehen.
Im Verlauf der Präsentation und mit zunehmenden Fragen lockerte das Ganze etwas auf. Es wurde von Grund auf neu erklärt. Ich hatte bis dahin den Eindruck, man könne nur in dieser domain-spezifischen Sprache arbeiten. Es stellte sich aber heraus, dass es sich hier um einen vollständigen Actionscript-Editor handelt, der nur um die DSL-Funktion erweitert wurde. Man könne auch nach und nach eigene Sprachmuster anlegen und so immer weiter die Verwendung optimieren. Stück für Stück erkannte ich den Optimierungsfaktor. Der Editor basiert übrigends auf dem OpenSource jetbrains MPS Framework.
Ein sehr großer Nachteil besteht in meinen Augen allerdings immernoch. Das Programm arbeitet aufgrund von DSL mit einer Art Pseudo-Quellcode, der dann später über den Parser in Actionscript-Code umgewandelt wird. Somit liegen immer 2 verschiedenen Textformen vor. Die Zusammenarbeit mit jemandem, der nicht diesen Editor verwendet ist damit fast unmöglich. Zum einen gibt es kein parsing in den abstrakten code und bei Verwendung der schon enthaltenen Actionscript-Sprachbibliotheken versteht der andere sicherlich nur Bahnhof, sofern er nicht Bytearray spricht.
Source: http://www.realaxy.com/illustration/index
Ich denke, dass was wir gestern gesehen haben stellt die Basis dar, den sich die Jungs von Realaxy in den letzten Jahren erarbeitet haben. Jetzt geht es darum, einen allgemein tauglichen Editor zu bauen. Das Gute ist, dass aufgrund der Umgebung eben nicht nur Actionscript verwendet werden kann. Ebenso gefällt mir der Ansatz z. B. mit einer Codequelle PHP, Coldfusion oder node.JS erstellen zu können. Da wir gestern glücklicherweise eine kostenlose Lizenz bekommen haben, kann ich das Projekt in Zukunft gut verfolgen. Da die Einzellizenz nur 99$ kosten soll, ist dieser Editor auf jeden Fall eine interessante Alternative.
Hier noch ein kurzes Einführungsvideo:
AS Editor : Introduce from den ivanov on Vimeo.
Für weitere Tutorials und Videos einfach ihre website besuchen: http://www.realaxy.com/
Links:

Quelle:http://www.adobe.com/de/events/ats11/ (01.11.2011)
Letzten Freitag konnte ich, nach der Arbeit, noch die letzten sessions der Adobe Tech Summit (http://www.adobe.com/de/events/ats11/) nutzen. Durch meine späte Ankunft hatte ich die Befürchtungen, dass es sehr voll sein würde. Es war zwar nicht grade wenig los, aber man konnte noch recht einfach Plätze finden.
Ich habe an folgenden sessions teilgenommen:
Fireworks – das schweizer Messer für Interfacedesign mit Greg Rewis (http://blog.assortedgarbage.com/)
Von Null auf HTML-App für iOS oder Android in 60 Minuten mit Greg Rewis
Insgesamt fand ich die Veranstaltung (was ich davon mitbekommen habe) sehr gelungen und gut organisiert. Vielen Dank an Adobe.
Hier geht’s zur kompletten Zusammenfassung.
P.S.
Habe auf der ATS auch wieder über neue Events der Flex Usergroup Berlin erfahren.